Past the finish line!

Lange habt ihr auf unseren RADALE 2011 – WE DID IT! Bericht gewartet, aber wie schon erwähnt, hieß es für uns am Montag gleich wieder, sich den Verpflichtungen des Alltags zu stellen. Unsere Sorge galt nun nicht mehr Fragen, wie „Haben wir ausreichend Startpakete gepackt?“, „Wird das Wasser reichen? oder „Sind die Wegbeschilderungen auf der Route auch gut erkennbar? Nein, seit einer Woche widmen wir uns nun wieder den Fragen von Student_innen oder potenziellen Fahrradkäufer_innen, schneiden an Filmmaterial herum oder füllen die letzten Seiten der Magisterarbeit. Trotz des Stresses ertragen wir all das mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Denn wir hatten eine Menge Spaß mit euch!

Kurz gesagt: We are happier than ever!

Es war ein wirklich tolles Wochenende, dass am Freitag in gemütlicher Runde mit Bier und Freiluftkino auf dem Conne Island Freisitz eingeläutet wurde. Am Samstag gab es super Wetter, gute Stimmung und es wurde Fahrrad gefahren! Und wie! Ihr habt uns teilweise echt die Sprache verschlagen und das aus verschiedensten Gründen.

Hier mal ein kleines BEST OF RADALE

drecktracksFoto von drecktracks

*92 Teilnehmer_innen: 26 Frauen und 66 Männer. So einen hohen Frauenanteil hat es bisher nur auf sehr wenigen Radveranstaltungen gegeben, was uns ein wenig stolz macht. So haben wir bewiesen, dass es möglich ist ein Konzept auf die Beine zu stellen, das niemanden ausschließt und alle fordert.

*11 Städte bzw. 4 Länder: Berlin, Erlangen, Nürnberg, Göttingen, Dresden, Leipzig, Frankfurt (Oder), Cuxhaven – Belgien, Taiwan, Australien. Von wo ihr nicht alle angeradelt seid.

*8 Fahrradtypen: Rennrad, 29er, Crosser, Fixie, MTB, Tourenrad, Stadtmöhre und Tandem. Es war von allem etwas dabei. Hauptsache es hatte 2 Räder!

*Typen: Das Startfeld bestand aus einem tollen Mix interessanter Menschen. So fuhr Claudi die RADALE quasi zu zweit, ist sie doch im 7. Monat schwanger. Das frisch verheiratet Paar Michiyo und Stijn traten die Tour gemeinsam auf ihrem Tandem an. Halbe-halbe machten Fabi und Laura, da sie ihren Sohnemann mit im Gepäck hatten. Franzi entschied sich spontan, das erste Mal in ihrem Leben, für 80km Fahrrad zu fahren. Caro ging die Sache ganz entspannt auf ihrem Stadtrad, mit Wein und Baguette im Körbchen, an. Karsten, von der Bike-Polo-Leipzig, hat sich extra rausgeputzt und präsentierte sich im Anzug auf seinem Bike. Natürlich war auch die Otterbande mit uns unterwegs und glänzte, im orangen Schweine-Trikot, in der Spitzengruppe. Und auch der Rest von euch hat uns ziemlich beeindruckt.

*Attitude: Kein Gezeter, kein Gemecker! Immer gute Stimmung. Einfach TOP!

Round and Round! Where did we go again?

Foto von Gerolf

Es wurde Fahrrad gefahren! Wohin die erste Etappe ging verriet euch die Karte in eurem Startpaket. Nachdem, noch vor dem Start, der erste Platten des Tages geflickt werden musste, ging es vom Cosputener See gemeinsam los. Auf dem Inneren Grünen Ring  wurde zunächst nach Albersdorf „Zur schnellen Spritze“ geradelt. Passiert wurde der Kulkwitzersee und in Miltiz befand sich die erste von fünf Stempelstationen. Vorteile hatten die dickbereiften Radfahrer_innen auf dem holprigen Damm in Richtung Haus Auen See. Von der Mittagspause trennte euch nun nur noch die Strecke von Wahren über Wiederitsch bis zur Messe. Dort zeichnete sich für uns zum ersten Mal ab, dass ihr verdammt schnell unterwegs seid. Nur knapp konnten wir verhindern, dass die Überflieger_innen uns davon fuhren. In Blitzes Eile wurde die Verpflegungsstation aufgebaut, so dass ihr euch mit belegten Brötchen, Obst und einem kühlen Radler stärken konntet. Versorgt wurden auch kleine Wehwehchen und platte Reifen.

Foto von Stijn

Nach der Pause im Grünen gab es dann die Karte für die 2. Etappe und es wurde wieder in die Pedalen getreten. Über Paunsdorf, Engelsdorf und Lieberwolkwitz führte die Route euch zurück in den Leipziger Süden. Wo einige die Gelegenheit nutzen, sich mit einen Sprung ins Nasse, eine schnelle Abkühlung zu holen. Unser Versprechen, auch die ambitionierten Sportler_innen ins Schwitzen zu bringen, konnten wir ebenfalls einhalten. So schickten wir die Spitzengruppe auf eine extra Runde zum Markkleeberger See und auf die Bistumshöhe. Dies verschaffte uns außerdem einen kleinen Puffer um die Sieger_innenehrung und die Aftershow vorzubereiten.

Foto von Stijn

In der Zieleinfahrt erwarteten wir euch gespannt mit euren Teilnehmer_innen-Urkunden und ertzui°film lud zum Fotoshooting ein. Von nun an lautete die Devise: Beine hochlegen, lecker Essen, Bierchen zischen und vor allem feiern lassen!

Foto von drecktracks

And the winner is…
Sieger_innen seid ihr natürlich alle, soviel ist sicher. Doch als RADALE-CREW wollten wir es uns nicht nehmen lassen, einige von euch mit ein paar Preisen zu belohnen. Wie es sich gehört, wurden zunächst die Schnellsten geehrt.

Trotz 3 kaputten Schläuchen kam unser Marathonfahrer Steffen als „First Man Long Track“ ins Ziel und erhielt somit die RADALE-Ehrenmedaille.

Die RADALE-Ehrenmedaille für „First Woman Long Track“ überreichten wir Tina, die auf der gesamten Tour so einigen Männer Windschatten gab.

„First Woman Short Track“ gewann unsere bezaubernde Muffin-Bäckerin Kira. Gemeinsam ins Ziel kam sie mit Sebastian, der sich somit den Sieg als „First Man Short Track“ sicherte.

Eine weitere Medaille gab es für Erik, der sich diese als „Big Spender“ selbst finanzierte.

Da wir das Glück hatten von unseren Sponsor_innen mit Fahrradutensilien, T-Shirts, Konzerttickets und vielem mehr überhäuft zu werden, konnten wir einigen von euch in Sonderkategorien auszeichnen. Darunter befanden sich: Sympathischste_r Aussteiger_in, Best Outfit, Classic Bike, Team, Best Prepared und The Unfortunates.

Einen ganz besonderen Preis erhielten zudem Fabi und Laura. Ihnen überreichte Nikita ein selbst bemaltes RADALE-Kaffeeservice. Und unter dem Motto „Was zusammen passt, gehört zusammen“ vermachte Martin, im Namen von ertzui°film, Michiyo und Stijn zwei Pärchen-Muffins.

Foto von Michiyo

Über den Hauptpreis entschied das Los. Der Zufall sorgte dafür, dass Björn, das vom Bike Department Ost gesponserten Specialized Langster Rahmenset, gewann. Obwohl dieser sich gerade erst einen Maßrahmen hat anfertigen lassen, war die Freude groß.

Foto von Gerolf

Lets celebrate!
Schließlich läuteten wir, nach einem letzten tosenden Applaus, die Aftershow ein. Diese zog sich mit guter Musik, viel Sekt und netten Gesprächen bis spät in die Nacht. Ein letztes Highlight des Tages vermachte uns dabei die Bike-Polo Crew, die uns ein paar schöne Spiele präsentierte. Und auch wir nutzen die Gelegenheit uns auszuprobieren. Zwar ergab sich kein RADALE vs. Bike-Polo Crewmatch, doch das Team Franzi & Tanja zeigten Josch & Tias wo der Haken hängt…oder war es doch umgekehrt?

Auf jeden Fall powerten wir uns noch gut aus und vielen irgendwann glücklich und zufrieden ins Bett.

Foto von WandaBella

Am Sonntag gab es ein letztes Mal die Möglichkeit sich gemeinsam mit uns, beim Brunch auf dem Island Freisitz, auf die Schultern zu klopfen. Und einige von euch nahmen das Angebot war noch eine kleine Ausfahrt nach Grimma zu machen. Leider waren Teile der Crew zu k.o. um doch noch aufs Rad zu steigen. Aber das wird dann wohl nachgeholt!

So, das war unser Wrap-Up der RADALE 2011.
Zu guter letzt möchten wir noch einmal allen danken, die die RADALE ermöglicht haben. Unser Dank geht an unsere Sponsor_innen, dem Bike Department Ost, Dailybread, Flamme Roughe, ertzui°film, Calysto und das Conne Island. Außerdem bedanken wir uns bei allen Helfer_innen für ihre tatkräftige Unterstützung, der Küchencrew für das leckere Essen, den Djs für die tolle Musik sowie der Bike-Polo-Leipzig. Und natürlich danken wir euch für eure zahlreiche Teilnahme und das viele Lob.

eure
RADALE-CREW
…to be continued

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5 Antworten zu Past the finish line!

  1. Kira. schreibt:

  2. h.a.i.k.e. schreibt:

    me to..hört sich nach einem wunderschönen wochenende an….

  3. Pingback: RADALE ahoi | wbs70

  4. Pingback: RADALE post-race | EinGangRadBlog

  5. Pingback: Keep on radaliering… |

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