coffee to go

Kaffee und Fahrrad – zwei untrennbare Dinge. Eine Symbiose, die auf Liebe basiert.

Welches der beiden Dinge mich in meinem Leben bisher am längsten begleitet hat, vermag ich nicht zu sagen. In meiner Erinnerung fand das erste Aufeinandertreffen von Kaffee und Fahrrad an meinem 15. Geburtstag statt. Beim gedeckten Kaffeetisch bekam ich mein ersten roten Specialized Stumpjumper geschenkt. Und heute, 15 Jahre später, fahre ich noch immer einen roten, stählernen Stumpjumper und trinke Kaffee in allen Lebenslagen, zu allen Uhrzeiten und in allen Varianten. Aber auch was das Fahrrad fahren betrifft, lasse ich mich nicht festlegen und variiere zwischen Cross, Rennrad, MTB und auch mal einem Pixie.

Am schönsten sind für mich die Momente, in denen Kaffee und Fahrrad fahren zusammenkommen. Ein solcher ist noch ganz frisch in meinem Kopf: 410 Kilometer im Sattel. Eine durchgefahrene Nacht. Ich befinde mich kurz vor Oschatz. Die Augen fallen zu – die Beine treten weiter. Ich bin am Ende meiner Kräften. Einzig und alleine die Vorstellung, in wenigen Minuten endlich einen Kaffee zu trinken treibt mich zum Wiegetritt an, und ich überstehe die nächsten 10 Kilometer. In Oschatz angekommen stürze ich sofort in eine Tankstelle. Es winkt ein frisch gebrühter Kaffee – YES! Genau das was ich brauch, um weiter zu machen. Die letzten 30 Kilometer fliegen nun dahin und am Ende stehen 450 Kilometer auf der Uhr. Ohne Kaffee für mich undenkbar.

Genau das sind die Augenblicke, die ich so liebe.

Der letzte Tag der Eurobike – am Stand mit Stefano und Ken. Momente die für mich die Symbiose von Kaffe und Radfahren widerspiegeln. Klasse Espresso, die schönsten Bikes und dazu schicke Trikots. That’s all! What else do you need!?

Ist eine solche Kombination von Produkten und netten Menschen ein Zufall? Warum gibt ein solches Kleinod einem_r das Gefühl der Geborgenheit? Was ist der gemeinsame Nenner?

Kaffee, das ist das Verlangen, die Selbstverständlichkeit und der Genuss von guten Dingen. Und darauf kommt es auch beim Radfahren an.

Jede_r hat bestimmt schon einmal eine spannende Rad-Geschichte bei einer Tasse Espresso gehört oder selbst erzählt. Wer den kleinen züricher Laden Flamme Rouge kennt, kennt auch die feine Auswahl von Rädern und Teilen, aber vor allem die gute alte Gaggia von Christoph. Die ist, wie es sich gehört, nie ausgeschaltet und es gibt jederzeit einen guten Pott Kaffee – wenn man eine Tasse findet!

Bei der Radale werdet auch ihr diese Liebe erfahren können. Wir lassen euch Teil der Symbiose werden und garantieren viel guten Kaffee. Denn Radfahren am Samstag um 8:30 Uhr wäre ohne Kaffee auch einfach undenkbar.

Also Tassen hoch,
euer Tias

Foto von randgruppenspochtler

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Eine Antwort zu coffee to go

  1. h.a.i.k.e. schreibt:

    schön

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